Der Geschichte der Bassena auf der Spur

Die Geschichte der Bassena

Als Bassena bezeichnet man in Österreich eine allgemein zugängliche Wasserstelle am Gang eines alten Mietshauses. Der Begriff Bassena ist eine Wortschöpfung welche aus dem französischen Wort bassin (Wasserbecken) und dem bedeutungsgleichen italienischen Wort bacino entstanden ist. 

Üblicherweise gab es im Stiegenhaus jedes Stockwerks eine Bassena, an der die umliegenden Parteien Kaltwasser holten. Die Bassena übernahm somit eine wichtige Versorgungsfunktion, da die Wohnungen selbst über keinen direkten Wasserzugang verfügten.

Neben der Versorgungsfunktion hatte die Bassena auch eine soziale Komponente. Da man die Bassena häufig aufsuchen musste, avancierte sie zu einem allgemeinen Treffpunkt der Hausbewohner. An diesem wurde der neuste Klatsch und Tratsch ausgetauscht, der so genannte Bassenatratsch. Die daraus resultierenden Streitigkeiten nannte man Bassenaprozesse.

Bassenamodelle

Der Grundkörper der klassischen Bassena besteht üblicherweise aus Gusseisen mit einer emaillierten Oberfläche. Die Bassenas wurde in verschiedensten Ausführungen gefertigt. Es gibt sie in zahlreichen Mustern, Größen, Farben und mit verschiedensten Schriften und Verzierungen. Auch die Abdeckungen und Geruchverschlüssen waren von Bassena zu Bassena unterschiedlich. 

Die auf dieser Seite abgebildeten Bassenamodelle sind ein Auszug aus dem im Jänner 1908 erschienene Katalog von Rosenthal & Kafka.

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